Aktuelles

Aktualisiertes Schutz- und Hygienekonzept

Aufgrund der erheblichen neuen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie hat die Gemeinde Präsenz-Veranstaltungen abgesagt, die Gottesdienste sind davon aber nicht betroffen. Sie werden wie gewohnt am Sonntag um 11 Uhr gefeiert. Allerdings gelten erweiterte Schutz- und Hygiene-Bestimmungen.

Wichtige Information:
Diakon Hans Köhler ist vorübergehend nur übers Pfarramt (pfarramt.neupfarrkirche.r@elkb.de), Tel.: 599725-12 oder 599725-17 erreichbar.

Öffnungszeiten der Neupfarrkirche:
Oktober - März:   10 - 17 Uhr
April - September: 10 - 18 Uhr

Kreuzkirche: Wir räumen aus

Kirchenbank und Kellerregal, Kühlschrank und Kaffeekanne - eine breite Palette an Einrichtungsgegenständen ist im Angebot: Wir müssen Gemeindezentrum und Gebäude der Kreuzkirche leerräumen; denn die Kreuzkirche wird zum Jahresende verkauft.Deshalb laden wir an zwei Samstagen zum großen Ausräumen ein: Am 23. und 30. Oktober jeweils von 10 bis 13 Uhr können Mobiliar und sämtliche Einrichtungsgegenstände gegen eine Spende abgeholt werden. Auskunft gibt bei Rückfragen das Pfarramt (Tel.: 599n 725 12)

Dietrich Bonhoeffer: Sein Leben und Werk

Ausstellung in der Neupfarrkirche vom 15.10. - 1.11.
Eröffnung am 15.Oktober um 19.00 Uhr, Einführung: Christian Feldmann

Die Wanderausstellung dokumentiert das Leben und Werk des Theologen Dietrich Bonhoeffer. Der evangelische Pfarrer leistete Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Im April 2020 jährte sich sein Todestag zum 75. Mal. Insgesamt 18 Tafeln umfasst die Ausstellung. Sie gibt Einblick in das Leben und Werk des Theologen anhand von Illustrationen, Fotografien, historischen Dokumenten, Zitaten sowie informativen Texten. Über einen QR?Code können darüber hinaus online weitere Elemente wie Videos oder Audios abgerufen werden. Die Ausstellung dokumentiert wichtige Lebensstationen des evangelischen Theologen und enthält Zitate von Dietrich Bonhoeffer und seinen Wegbegleitern – von der Geburt in Breslau über seine Reisen nach New York oder Südamerika bis hin zu seiner Inhaftierung und Hinrichtung. Christian Feldmann hat zur Eröffnung in Leben und Werk Bonhoeffers eingeführt und wählte dafür ein Bonhoeffer Zitat: "Wir hätten schreien müssen".
Mehr unter: https://www.ebw-regensburg.de/dietrich-bonhoeffer-sein-leben-und-werk-42...

Am Puls der Zeit: Vortragsreihe: "Gründe für Gott"

NEUPFARRKIRCHE REGENSBURG | 16. – 18. NOVEMBER 21 | 19h – 20h
Die Frage, ob und in welcher Form es „Gott gibt“, ist eine der zentralen Fragen des Menschseins und gerade in Pandemiezeiten von größter Aktualität.
Da lohnt es sich, drei Experten aus unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten einzuladen und über ihre vorgebrachten Gedanken über Gott zu sinnieren.
Einführung: Sabine Freudenberg
Musikalische Gestaltung und Organisation: Andreas Dombert

Ausführliches Programm: Hier klicken 

Ein ereignisreiches Wochenende: Putztag in der Neupfarrkirche und festlicher Erntedank-Gottesdienst

Fotos: Adelheid Bezzel und Friderike Hofmeister

„Let’s putz…" ein mittlerweile traditionsreicher Aufruf im Herbst und im Frühjahr an alle Aktiven der Gemeinde. Am 2.10.sind dem vor allem die Konfirmanden und die Teamer Charlotte, Paula, Quirin und Eddy gefolgt! Pfarrer Thomas Koschnitzke verteilte auf der Balustrade die Aufgaben an die Konfirmandinnen und Konfirmanden. Mit dabei auch einige Eltern und Geschwister, denen  Diakon Hans Köhler erklärte, wie Altarteppich, Türen und v.a. die Balustrade zu reinigen sind. Zwischendrin: Durchschnaufen und kurze Pause.

Eine Extra -  Erwähnung soll die Tatkraft vier junger „Balustraden-Besucherinnen“ finden, die hartnäckig versuchten, die „Verzierungen“ an der Kirchenwand zu entfernen. Pfarrer Koschnitzke und die drei aktiven Kirchenvorsteherinnen Freudenberg, Hofmeister und Bezzel waren angetan von der guten Stimmung und dem Interesse, die Kirche auch auf diese Weise im wahrsten Sinne zu erfassen! Besonders kreativ wurde das Erntedankfest u.a. mit Gaben von Alnatura vorbereitet. Und in der Kinderbackstube im Gemeindesaal verzierte der Nachwuchs die von der Bäckerei Neuhoff gestifteten Brote unter Anleitung von Friderike Hofmeister.

Im Gottesdienst am Erntedank-Sonntag konnte dann eine große Gemeinde den festlich geschmückten Gaben-Altar bewundern. Die Kirche war bis auf den letzten möglichen (Abstandsregeln!) Platz besetzt!

 

 

26. September: Taizé - Andacht im Pfarrgarten

„Eintracht“ war das Thema beim Taizé-Abend am letzten September-Sonntag. Die Besucherinnen und Besucher erlebten wieder eine besinnliche und stille Stunde im Pfarrgarten rund um die Feuerschale: Singen, Hören, Schweigen im von Mauern geschützten Garten in der Pfarrergasse 5. 

Foto: Privat 

Zwei Konfirmationen in der Neupfarrkirche

 
Foto: Fotostudio Daniel

Es war ein langer Weg für die sieben Jugendlichen, die am 25. Juli endlich ihre Konfirmation feiern konnten: Wegen der Pandemie wurde die Konfirmation im vorigen Jahr abgesagt und aufs Frühjahr 2021 verschoben - und dann gleich nochmal auf Sommer. Nun war es soweit: Pfarrer Thomas Koschnitzke segnete Michael Blümm, Emma Brunner, Denis Golubew, Frieder Graml, Ferdinand Hohenberger, Julian Lück und Lukas Zigldrum in einem feierlichen Gottesdienst in der Neupfarrkirche ein. Katharina Garcia mit den Stadtbläsern und Kirchenmusikdirektor Roman Emilius an der Orgel schufen den festlichen Rahmen. In seiner Predigt würdigte Pfarrer Koschnitzke die vielen unterschiedlichen Gaben der nun Konfirmierten und verwies darauf, wie bewundernswert gelassen sie die Unsicherheiten und Einschränkungen des letzten Jahres gemeistert hatten, etwa dass ihr Konfi-Kurs immer wieder unterbrochen wurde und so manche Gemeinschaftsunternehmung ausfallen musste. Auch für die Familien war es nicht einfach, schmerzliche Abstriche bei den Fest-Planungen einzukalkulieren. So konnten wegen der Corona-bedingten Vorschriften nur jeweils zehn Gäste pro Konfi-Familie mit in die Kirche kommen. 

Dieselbe Regelung galt auch eine Woche später, als Pfarrer Thomas Koschnitzke am 1. August die vier Jugendlichen des Konfirmanden-Jahrgangs 2021 einsegnete. 


Foto: Fotostudio Daniel

Vinzenz Brunner, Anton Hauslaib, Sophia Orthuber und Felx Weiß können nun als Konfirmierte Verantwortung in der Gemeinde übernehmen - zum Beispiel an Wahlen teilnehmen und Ämter ausüben. Viele Gemeinde-mitglieder waren zu diesem Festgottesdienst gekommen, den der Posaunenchor St. Johannes unter der Leitung von Prof. Wilfried Scharf und Martin Goller an der Orgel musikalisch mitgestalteten. Egal ob jung oder alt, ob Frauen oder Männer, ob arm oder reich, egal, wo wir geboren wurden, vor Gott zählen die vielen Unterscheidungen, die wir Menschen machen, nicht, betonte Pfarrer Kochnitzke: In seiner Predigt hob er hervor: "Wir alle sind Kinder Gottes" - und das gelte es auch bei jeder Auseinandersetzung, in jedem Streit zu bedenken. 

Abschied nach sieben Jahren

Geplant war nur eine kurze Übergangszeit: Die Siebenten Tags Adventisten suchten 2014 eine vorübergehende Bleibe, nachdem sie ihr Gemeindehaus in der Innenstadt verlassen hatten und ein Neubau im Werden begriffen war. In unserer evangelisch-lutherischen Kreuzkirche fanden sie diese - für letztlich sieben Jahre; denn die Arbeiten am Neubau stockten, der Umzug verzögerte sich. Nun, Ende Juli feierte die Gemeinde ihren letzten Gottesdienst in der Kreuzkirche und verabschiedete sich vorher mit einer Andacht, zu der Pfarrer Thomas Koschnitzke, Mitglieder des Kirchenvorstands sowie das Mesner - Ehepaar Schwartz eingeladen waren. Pastor Tye Davis bedankte sich für die Gastfreundschaft der Kreuzkirche, in der sich die Gemeinde immer sehr wohlgefühlt habe. Pfarrer Thomas Koschnitzke wünschte der Adventgemeinde alles Gute für die Zukunft im neuen Gemeindehaus. Bei einem kleinen Empfang vor der Kirche tauschten alle noch gemeinsame Erinnerungen aus (auf dem Foto Ehepaar Schwarz, Pfarrer Koschnitzke, Pastor Davis).

Foto: Petra Preß

 

19. Juni: Gemeindeausflug nach Schwandorf 

Sommer - Sonne - Gemeindeausflug: Eine große Schar traf sich morgens am Bahnhof und machte sich fröhlich auf nach Schwandorf, glücklich, dass sich endlich wieder Familien zusammen auf den Weg machen konnten. Diakon Hans Köhler hat alles genau geplant: Ein tolles Programm - tief unter der Erde in den kühlen/kalten Felsenkellern und zum Picknick draußen auf der Wiese.
Herzlichen Dank! Friderike Hofmeister und Petra Preß haben den schönen Tag in eindrucksvollen Fotos festgehalten.  


Letzter Gruß an Dani Karavan

Der große israelische Bildhauer Dani Kavavan ist im Alter von 90 Jahren in seiner Heimatstadt Tel Aviv gestorben. Er schuf auch das Bodenrelief auf dem Neupfarrplatz, das an die berühmte Regensburger Synagoge erinnert, die die Bürger 1519 bei der Vertreibung der Juden zerstört haben. Das Relief zeichnet den Grundriß der Synagoge nach, deren Überreste genau an dieser Stelle bei den Ausgrabungen 1996 zutage traten. Die Mittelbayerische Zeitung (Ausgabe vom 1. Juni 2021) erinnert an Dani Karavan und sein Werk. Zum Artikel  

https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/letzter-gruss-an-dani-karavan-21179-art2008313.html

Anna-Nicole Heinrich: Neue Präses der EKD-Synode:

So melden es die Medien: Am 8. Mai hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland die 25-jährige Philosophiestudentin Anna-Nicole Heinrich zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie könnte eine neue Kirche mitprägen, die auch für religiös Heimatlose wieder attraktiv wird. Der Zufall will es, dass Pfarrer Friedrich Hohenberger für den aktuellen Gemeindebrief (März/April/Mai) der Neupfarrkirche mit Anna-Nicole Heinrich, die in Regensburg studiert, gesprochen hat. Zum Interview hier klicken. 

Gedenkort

Kerzen und Blumen auf der Treppe der Neupfarrkirche erinnern an die Menschen, die mit oder an einer Covid-19 Infektion gestorben sind. Wer mag, kann dort ebenfalls eine Kerze aufstellen.

Fotos: Pustet

R Ü C K B L I C K  

5. März, 18.30 Uhr: Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu:"Worauf bauen wir?"

Begleitet von unserer Weltgebetstags-Combo und mit einem kleinen Chor - denn Gemeindegesang ist in Corona-Zeiten nicht möglich - feierten wir den Weltgebetstag in Sorge um den weit entfernten Inselstaat Vanuatu, der ausgerechnet am Morgen von einem starken Erdbeben heimgesucht worden war. Ein Bilderbogen stimmte uns ein auf das Leben der Fruaen, die die Gottesdienstordnung erarbeitet hatten: Alltag und Gebräuche auf den verschiedenen Inseln, eine überwältigende Natur mit Urwäldern, Lava-Feldern und einem tiefblauen Meer. In einer kleinen Dekoration vor dem Altar zeigten wir einige Symbole zu Vanuatu. Die eindringlichen Schilderungen und Gebete der Frauen aus Vanuatu haben tief berührt. Umso mehr bedauerten wir, dass wir auf den Austausch über das Land und seine Menschen, zu dem sich die Gemeinde sonst immer im Anschluss an den Gottsdienst versammelt, dieses Jahr verzichten mussten. Die stattliche Spenden von 445 Euro zeigten aber, wie nahe uns das Schicksal des kleinen Landes geht.

Foto: P.Preß

 

 

  

Aktueller Lesetipp

Rosa Micus, den Regensburgern vertraut durch ihre lokalhistorischen Vorträge, Veröffentlichungen und Stadtführungen, hat eine neue Studie herausgebracht, die gerade auch für unsere Gemeinde interessant ist: "Balthasar Hubmaier, die Juden und die Täufer. Zum Wirken Hubmaiers in Regensburg und Waldshut“. Zu diesem Thema hatte Frau Micus bei uns im Gemeindehaus gesprochen. Jetzt ist der Vortrag in erweiterter Form nachzulesen im aktuellen Band der "Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg" Nr. 160 (2020). Darin findet sich außerdem eine Besprechung, in der sich Frau Micus mit der Dissertation von Veronika Nickel beschäftigt: "Widerstand durch Recht. Der Weg der Regensburger Juden bis zu ihrer Vertreibung (1519) und der Innsbrucker Prozess (1516 - 1522). Wiesbaden 2018".
Beides ist auch online einsehbar, wer mag, kann sich einzelne Beiträge herunterladen: