Aktuelles

Erster Taizé - Abend in der Neupfarrkirche

Die Jugendleiterinnen unserer Gemeinde hatten eingeladen - und viele kamen zur Andacht. Viele Kerzen, Musik und eine große Ruhe - es war eine wunderbare Stimmung in der Kirche.

Und nachher ging's munter zu beim gemeinsamen Essen und Gespräch im Gemeindesaal.

Fotos: Petra Preß
Wir freuen uns auf den nächsten Taizé - Abend am 17 Mai um 18 Uhr. Herzliche Einladung! 

Freitag, 1. März: Weltgebetstag der Frauen

Unser ökumenischer Gottesdienst im festlich geschmückten Josefs-Saal der Kirche Herz Jesu war ein Erlebnis! Ungefähr 70 Frauen, Männer und Kinder aus allen Pfarreien der Innenstadt waren gekommen, um zusammen zu feiern, zu beten, sich zu informieren und im Anschluss an den Gottesdienst slowenische Spezialitäten zu probieren.  


Die Tische waren in den Landesfarben gedeckt. Und zentral, sichtbar für alle: Honig, Wein, Kürbiskernöl, eine Potica (Hefekuchen), dazu selbstverständlich die Bibel und die Weltgebetstagskerze:

 
Die Frauen in Slowenien hatten als zentralen Text jene Bibelstelle ausgewählt, in der Jesus das Gleichnis vom reichen Mann erzählt, der seine Bekannten zum Gastmahl einlädt - und alle sagen ab. Da beauftragt er den Diener, die Menschen von der Straße ins festlich geschmückte Haus zu holen. "Kommt, alles ist bereit" - in der Gebetsordnung schildern Frauen unterschiedlichen Alters ihre Erfahrungen, womit sie im Alltag zu schaffen haben, was gut läuft, was nicht. Die schwungvollen Lieder hatte unsere Weltgebetstags - Combo einstudiert und gab mit vielen Instrumenten und kräftigen Stimmen den Takt an - alle sangen begeistert mit.
Von der Bohnen- und Gulaschsuppe, dem Sauerkraut-Bohnen-Kartoffel-Eintopf, dem Kürbiskernöl - Quark - Aufstrich und den unterschiedlich gefüllten Potica (Hefekuchen) waren die Gäste ebenfalls angetan: Eine lange Schlange am Buffet zeugte davon. Stolz können wir auch sein, dass wir mit unserer Spende in Höhe von 412,60 Euro einen Beitrag zu den unterschiedlichen Projekten des Weltgebetstags leisten können. Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern und vielen, vielen Dank allen, die geholfen haben, diesen Abend so schön zu gestalten. Ein Sonderapplaus unserer Combo! 

Fotos: Privat

Ökumenischer Aufruf zum Weltgebetstag 2019: Hoffnung auf gemeinsames Abendmahl
Mit dem Motto "Kommt, alles ist bereit" ist die Einladung zur Tischgemeinschaft angesprochen, die im Zentrum des Weltgebetstags 2019 steht. Das war Anlass für elf Mitgliedsorganisationen des Deutschen Weltgebetstagskomitees, einen ökumenischen Aufruf zu veröffentlichen. Darin heisst es: "Die Trennung der Konfessionen am Tisch des Herrn ist für die im Weltgebetstag engagierten Frauen ein unerträglicher Zustand, denn sie stellt die Glaubwürdigkeit der christlichen Kirchen und Gemeinschaften in Frage. Wir rufen auf, mit uns rund um den 1. März 2019 zu beten für das gemeinsame Abendmahl und für eine gerechte Welt, in der alle Menschen mit am Tisch sitzen – unabhängig von ihrer Hautfarbe, Herkunft, Alter, sexueller Orientierung und Religion. Vertrauen wir auf die Kraft des Gebets“.

 

 

 

1. Juni Gemeindeausflug: Jetzt schon vormerken!

Unser Gemeindeausflug führt uns nach Edt bei Haselbach (nahe Straubing) auf den Baiuernhof der Familie Zollner. Dort können Kinder Brot selbst backen - und jedes Kind darf das selbstgebackene Brot mit nach Hause nehmen.
Treffpunkt:9.00 Uhr am Hauptbahnhof (Haupteingang bei den Stufen)
Rückkehr:gegen 17.00 Uhr, ebenfalls wieder am Hauptbahnhof.
Kosten:15,-- € pro Familie
In den Kosten sind die Gebühren fürs Brotbacken, sowie die Fahrtkosten enthalten. Um die Verpflegung kümmert sich jede Familie selbst.
Anmeldungen bis 27. Mai an Diakon Hans Köhler und/oder ans Pfarramt  (pfarramt.neupfarrkirche.r@elkb.de),

Neuer Kirchenvorstand im Amt

In einem festlichen Gottesdienst am 18. November 2018 wurde der neue Kirchenvorstand in sein Amt eingeführt.
(Foto: Anabel Preß)
 
Als Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher (in alphabetischer Reihenfolge) waren gewählt bzw. berufen worden: Harald Berghoff, Dr. Adelheid Bezzel, Elisabeth Blümm, Sabine Freudenberg, Tristan Haselhuhn, Dr. Friderike Hofmeister; Petra Preß, Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Elisabeth Stork, Johanna Wannack. Als Pfarrer und Pfarrerin gehören dem KV an: Dekan Eckhard Herrmann, Friedrich Hohenberger, Dr. Gabriele Kainz und Thomas Koschnitzke. 
 

Müll-Installation auf der Balustrade

Massenweise Zigarettenkippen, Kronkorken, Weinflaschen, Bierflaschen, Glasscherben, Salatschälchen, Kaffeebecher - malerisch verteilt auf einer Plane am Boden, darüber baumeln an einer Wäscheleinde Pizzaschachteln, Bananenschalen, Getränkekartons und eine Putzmittelflasche: Sammelgut nach zwei sonnigen Tagen und lauen Nächten auf der Balustrade der Neupfarrkirche. Präsentiert am Samstagmittag, 13.10., als  „Müll-Installation“ auf der Balustrade vor dem Eingang zur Kirche. Mitten in der Stadt gelegen ist die Kirche mit ihrer attraktiven Balustrade und den breiten vier Treppen ein beliebter Ort für Stadtbummler, ideal für die kleine Rast mittags, zum Sonnen und Plaudern, in lauen Nächten ein kultiger Treffpunkt für Trinkgelage. Die sichtbaren Folgen waren in der Installation zu besichtigen. So sehr die Gemeinde sich freut, dass die Balustrade um ihre City-Kirche derart anziehend wirkt und belebt ist, so ratlos steht sie den Müllmengen gegenüber. An sonnigen Wochenenden dauert es morgens bis zu zwei Stunden, Treppen und Balustrade zu reinigen, aber auch an Werktagen müssen stets Flaschen, Becher und Pappen eingesammelt, Kippen und Kronkorken gefegt werden. Ein Aufwand, der kaum bis gar nicht mehr zu bewältigen ist. Zugleich sieht sich die Gemeinde in der Verantwortung, Treppen und Balustrade sauber zu halten; denn , regelmäßig kommen Stadtführungen in die historisch bedeutsame Kirche, zahlreiche Touristen besichtigen sie täglich und zudem wird dort eine Welterbe - Ausstellung zum Neubau der Synagoge gezeigtt. Mit der „Müll-Installation“ wollte die Gemeinde auf ihr Dilemma aufmerksam machen.

Fotos: Eckhard Herrmann

„Papierschöpfen wie Pfarrer Schäffer – ein besonderer 10+ - Vormittag

13 Konfirmandinnen und Konfirmanden machten sich am 6.10. auf, um im Historischen Museum unter fachlicher Anleitung einer Cultheca-Mitarbeiterin aus Altpapiermatsche und Wasser eigenes Papier zu schöpfen und wunderbare Blüten- und Federdesigns zu zaubern.

Regensburg um 1720 – eine andere Zeit! Kleiner, dunkler, dreckiger und mühseliger; wir überlegten uns, wie Kindheit zu dieser Zeit ausgesehen haben mag.

Wir probierten das Schreiben auf Wachstafeln, wir hörten vom Schäffer`schen Erfinder- und Naturforschergeist und konnten es dann selbst ausprobieren! Zum Abschluss wandelten wir noch weiter zurück in unserer Gemeindegeschichte und betrachteten mit Pfr. Koschnitzke das Neupfarrkirchen-Modell von Hans Hieber und ließen uns den Bilderreigen auf dem Ostendorfer Altar erklären.“
Text und Fotos: Adelheid Bezzel

 

 

Spiel, Spaß, Singen: Herzliche Einladung zu unserem Kinderchor Singen und Spielen, jeden Donnerstag von 16 - 17 Uhr

Gemeindesaal Pfarrergasse 5, Schaut einfach mal vorbei, 

Anmeldung ist nicht nötig.Mehr Infos bei Diakon Hans Köhler (Tel.: 58 65 028)

15.09.2018 Putztag in der Neupfarrkirche— ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer:

Linus Mack, Petra Preß, Katrin Albers, Peter Themessl, Svenja Blume, Sandra Ferner, Kathrin Bauknecht, Adelheid Bezzel, Marcus Janura, Josephine Bezzel, Florentin Bezzel, Christine und Ralf Schindler, Friderike Hofmeister, Martin Opitz mit Lukas und Albertine, Bettina und Victor v. Arnim, Tanja Müller, Angelika Weiß, Nicolas Strauch, Marlene Zigldrum und einen besonderen Dank an Diakon Hans Köhler, Friderike Hofmeister und Sabine Freudenberg für die gute Vorbereitung und Verpflegung!  
Viele fleißige Hände und daher ein schnelles Ende! Mit viel Schwung und Elan wurden Abendmahlskelche poliert


Teppiche geschrubbt,


der Schaukasten gereinigt,


Leder geölt


und der Sockel um die Kirche von allerlei Unrat schweißtreibend befreit.

Sogar die Heizungsschächte wurden bestiegen und gesaugt und dabei manch geheimnisvoller unterirdischer Gang erforscht.

Es hat großen Spaß gemacht - bis zum nächsten Putztag im Frühjahr 2019!
Text und Fotos: A. Bezzel 

Abschied von der Kreuzkirche

Ein jegliches hat seine Zeit: Diese Feststellung aus dem Alten Testament zog sich als roter Faden durch die Predigt, die Pfarrer Thomas Koschnitzke beim Abschiedsgottesdienst von der Kreuzkirche hielt. Als sie vor 55 Jahren eingeweiht wurde, wuchs die Bevölkerung im Regensburger Stadtosten. Die evangelisch-lutherische Kreuzkirche wurde zur Heimat für viele Flüchtlinge, Vertriebene und Spätaus-siedler. „Kirchenaustritt“ war damals ein Fremd-wort. Ganz anders heute. Immer weniger Menschen fühlen sich an die Kirchen gebunden, die Gemeinden müssen ihre Kräfte bündeln. Auch die Gemeinde der Neupfarrkirche, zu der die Kreuzkirche gehört. Das Geld ist knapp, die Zahl der Ehrenamtlichen überschaubar. Deshalb habe sich der Kirchenvorstand nach jahrelanger Diskussion schließlich dazu durchgerungen, Abschied von der Kreuzkirche zu nehmen. Pfarrer Koschnitzke ging auch auf die Kritik an diesem Schritt ein. So seien manche traurig und verletzt, andere auch verbittert und wütend,  „aus einer Kirche zuzurückzuziehen, das tue man nicht, gerade dann nicht, wenn in der Nähe eine Moschee gebaut wird“. Doch viele haben auch die Notwendigkeit dieser Entscheidung erkannt. Und: Die Kreuzkirche bleibt Kirche - weiter werden dort Schulgottesdienste, die Gottesdienste der Siebenbürger Sachsen sowie die Christ-vesper gefeiert. Und die Altkatholische Gemeinde fühle sich nun hier zuhause. Wenn sich die evangelisch-lutherische Gemeinde aus der Kreuzkirche zurückziehe, werde nicht entwertet, was hier gewesen ist, sagte Pfarrer Koschnitzke. Die Türen der Kreuzkirche bleiben offen, versicherte auch Dekan Eckhard Herrmann und zitierte aus der Stellungnahme seines Vorgängers, Dekan Gottfried Schönauer: Er fühle mit denen, die lange mit der Kreuzkirche verbunden waren. Aber wir sollten alle akzeptieren, dass die Zeiten sich geänder haben. Beim anschließenden Empfang tauschte die Gemeinde Erinnerungen aus - Bedauern und Verständnis auch bei diesem wehmütigen Zusammensein.
 

Frühjahrsputz 2018 im Gewölbe unserer Kirche:

Wir haben eine kleine Ausstellung vorbereitet - und sind weit gekommen.

Fotos: Robert Greis

Die bronzenen Lampen aus dem 19. Jahrhundert wurden geputzt und poliert - und dann befestigte Hans Köhler sie an den Deckenbalken

Fotos: Petra Preß
Die ehemaligen Emporenstützen werden mit Öl eingestrichen:


Früher hatte jede und jeder in der Kirche seinen festen Sitzplatz - mit Namensschild (Foto: Robert Greis).

Diese Emailschilder haben wir gereinigt. Es sind sehr, sehr viele, die in einer Kiste aufbewahrt werden. Einige haben wir an einer Sperrholzwand befestigt. 
Unsere Ausstellung wird weiter ausgebaut - aber schon jetzt kann sie besichtigt werden. Die Gegenstände vermitteln eine Vorstellung, wie die Kirche früher einmal eingerichtet war. Und Geschichten dazu gibt es auch zu erzählen. Reguläre Führungen bieten wir am Tag des offenen Denkmals an (9. September), aber auch sonst sind wir gern bereit, nach dem Gottesdienst zum Beispiel hoch ins Gewölbe zu gehen. Nachfragen direkt in der Kirche oder im Pfarramt.

Jasmin Gerhäußer - die neue Vikarin der Gemeinde

Foto:   Preß 
Am 1. März hat Jasmin Gerhäußer ihr Vikariat in unserer Gemeinde begonnen. Sie hat Theologie in München und in China studiert und Gemeindepraktika in München und Malaysia gemacht. Im Gottesdienst am 11. März wurde sie von Pfarrer Thomas Koschnitzke in ihr Amt eingeführt.  

"Hört einmal auf zu plaudern und merkt auf die Predigt" - Evangelisch in Regensburg 1517 bis heute
Unter diesem Titel liegen die Vorträge von Dr. Christine Gotfriedsen jetzt gedruckt vor. Die Leiterin des evangelischen Kirchenarchivs schilderte im Rahmen des Reformationsgedenkens 2017 die Regensburger Kirchengeschichte von der Reformation bis heute anhand von Dokumenten und Briefen aus fünf Jahrhunderten:
Es dauerte gut 20 Jahre, bis sich die Freie Reichsstadt Regensburg offiziell der Reformation anschloss. Als am 15. Oktober 1542 die Reformation in Regensburg eingeführt wurde, änderte sich auch die Kirchenhierarchie in der Stadt. Die ehemalige Wallfahrtskapelle zur Schönen Maria wurde zur ersten evangelischen Kirche der Stadt und erhielt als neue Pfarre den Namen Neupfarrkirche. Die Geschichte des evangelischen Regensburg ist auch eine Geschichte der Neupfarrkirche, an der viele herausragende Theologen wirkten. Nikolaus Gallus, Salomon Lenz, Jacob Christian Schäffer, um nur einige zu nennen. Leicht war das Zusammenleben mit den Gesandten aus aller Herren Länder nicht immer für die evangelische Gemeinde - so plauderten die hohen Herren oft während des Gottesdienstes miteinander - einer Magd riss am 4. Advent 1731 der Geduldsfaden: "Hört einmal auf zu plaudern und merkt auf das Evangelium" rief sie ihnen zu. Die Anwesenden erstarrten und erwarteten ein Strafgericht für die Magd - doch dieses blieb aus und die Gesandten benahmen sich ein bisschen besser. Solche Anekdoten finden sich immer wieder in der Kirchenbüchern und vermitteln ein lebhaftes Bild des kirchlichen Alltags in Regensburg. Dazu die Integration der Glaubensflüchtlinge, die in Regensburg Zuflucht suchten und fanden, die verheerenden Pestepidemien, die Kontroversen um die Einführung eines neuen Gesangbuches als Ausdruck der theologischen Gegensätze zwischen Pietisten und Rationalisten, immer wieder das konfessionelle Miteinander in der Stadt, und ausführlich und - eindrucksvoll belegt mit einem Gemeindebrief und einer Kanzelabkündigung von 1939 - die Regensburger evangelische Kirche im Nationalsozialismus. Mit einem kurzen Überblick über die Entwicklungen nach 1945 bis heute endet die evangelische Kirchengeschichte der Stadt.
Das Büchlein ist in der Reihe "Regensburger kleine Beiträge zur Heimatgeschichte", Heft 9 erschienen und im Pfarramt, Pfarrergasse 5, für 8,80 Euro erhältlich.

2. April: Amtseinführung der neuen Studierendenpfarrerin Dr. Gabriele Kainz

Foto: Anabel Preß

Dr. Gabriele Kainz ist die neue Studierendenpfarrerin der Evangelischen Studentengemeinde Regensburg. Als Nachfolgerin von Pfarrer Ernst Reichold, der in Ruhestand gegangen ist, zeichnet sie zusammen mit Pfarrer Friedrich Hohenberger für Programm und Aktivitäten der ESG verantwortlich und ist für Gespräche und Beratung der Studierenden da. Sie wird in der Neupfarrkirche, der Universitätskirche der Stadt, Gottesdienste halten und gehört dem Kirchenvorstand der Gemeinde an. Dr. Gabriele Kainz ist in Lappersdorf aufgewachsen, hat an der Universität München studiert und wurde dort auch mit einer Arbeit zu Franz Marc promoviert. Zuletzt war sie Pfarrerin in St. Lukas in München. Im Pfarrgarten fanden sich im Anschluss an die Amtseinführung durch Dekan Eckhard Herrmann Pfarrer-Kolleginnen und Kollegen, Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenvorstands und der ESG zum Gruppenbild mit Dr. Gabriele Kainz (rechts neben dem Dekan) ein.

Neubau der Synagoge: Eine begleitende Ausstellung in der Neupfarrkirche

Am Brixener Hof baut die Jüdische Gemeinde eine neue Synagoge und ein Gemeindezentrum. Eine Ausstellung zum Neubau, sowie  zum jüdischen Gemeindeleben und zu jüdischen Orten in Regensburg ist bis Februar 2019 in der Neupfarrkirche zu sehen. Mit der laufend aktualisierten Ausstellung soll die Öffentlichkeit über die Planungen und den Baufortschritt der Synagoge unterrichtet werden. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Regensburg ist eng mit dem Neupfarrplatz verbunden, auf dem bis zur Vertreibung der Juden 1519 das jüdische Viertel und die Synagoge standen. Im Gedenkjahr 2019 soll der Neubau der Synagoge eingeweiht werden. Zum Ort der Ausstellung erklärte Ilse Danziger, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, sie sei dankbar für das Zeichen der Gemeinschaft, das sich darin zeige. Die Kirchengemeinde ihrerseits, so Pfarrer Thomas Koschnitzke, möchte mit ihrem Engagement an ihre spezielle Beziehung zur Jüdischen Gemeinde erinnern - gerade in Zeiten eines neuen Antisemitismus.  

Fotos: Stadt Regensburg Effenhauser 

Fair & Nachhaltig

In einem Heft der Landessynode werden die Kirchengemeinden aufgefordert, sich bei Anschaffungen der Gemeinde nach den Kriterien von "fair& nachhaltig" zu richten. Dieses Plädoyer hat der Kirchenvorstand im Mai zur Grundlage seines Beschlusses: Die Kirchengemeinde wird sich in Zukunft von den Grundsätzen nachhaltigen Handelns leiten lassen und beim Einkauf auf umweltfreundliche, regionale und fair gehandelte Produkte setzen.Die Umstellungen erfolgen peu à peu.