Aktuelles

Aktualisiertes Schutz- und Hygienekonzept

Aufgrund der erheblichen neuen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie hat die Gemeinde Präsenz-Veranstaltungen abgesagt, die Gottesdienste sind davon aber nicht betroffen. Sie werden wie gewohnt am Sonntag um 11 Uhr gefeiert. Allerdings gelten erweiterte Schutz- und Hygiene-Bestimmungen.

Wichtige Information:
Diakon Hans Köhler ist vorübergehend nur übers Pfarramt (pfarramt.neupfarrkirche.r@elkb.de), Tel.: 599725-12 oder 599725-17 erreichbar.

Öffnungszeiten der Neupfarrkirche:
Oktober - März:   10 - 17 Uhr
April - September: 10 - 18 Uhr

Zwei Konfirmationen in der Neupfarrkirche

 
Foto: Fotostudio Daniel

Es war ein langer Weg für die sieben Jugendlichen, die am 25. Juli endlich ihre Konfirmation feiern konnten: Wegen der Pandemie wurde die Konfirmation im vorigen Jahr abgesagt und aufs Frühjahr 2021 verschoben - und dann gleich nochmal auf Sommer. Nun war es soweit: Pfarrer Thomas Koschnitzke segnete Michael Blümm, Emma Brunner, Denis Golubew, Frieder Graml, Ferdinand Hohenberger, Julian Lück und Lukas Zigldrum in einem feierlichen Gottesdienst in der Neupfarrkirche ein. Katharina Garcia mit den Stadtbläsern und Kirchenmusikdirektor Roman Emilius an der Orgel schufen den festlichen Rahmen. In seiner Predigt würdigte Pfarrer Koschnitzke die vielen unterschiedlichen Gaben der nun Konfirmierten und verwies darauf, wie bewundernswert gelassen sie die Unsicherheiten und Einschränkungen des letzten Jahres gemeistert hatten, etwa dass ihr Konfi-Kurs immer wieder unterbrochen wurde und so manche Gemeinschaftsunternehmung ausfallen musste. Auch für die Familien war es nicht einfach, schmerzliche Abstriche bei den Fest-Planungen einzukalkulieren. So konnten wegen der Corona-bedingten Vorschriften nur jeweils zehn Gäste pro Konfi-Familie mit in die Kirche kommen. 

Dieselbe Regelung galt auch eine Woche später, als Pfarrer Thomas Koschnitzke am 1. August die vier Jugendlichen des Konfirmanden-Jahrgangs 2021 einsegnete. 


Foto: Fotostudio Daniel

Vinzenz Brunner, Anton Hauslaib, Sophia Orthuber und Felx Weiß können nun als Konfirmierte Verantwortung in der Gemeinde übernehmen - zum Beispiel an Wahlen teilnehmen und Ämter ausüben. Viele Gemeinde-mitglieder waren zu diesem Festgottesdienst gekommen, den der Posaunenchor St. Johannes unter der Leitung von Prof. Wilfried Scharf und Martin Goller an der Orgel musikalisch mitgestalteten. Egal ob jung oder alt, ob Frauen oder Männer, ob arm oder reich, egal, wo wir geboren wurden, vor Gott zählen die vielen Unterscheidungen, die wir Menschen machen, nicht, betonte Pfarrer Kochnitzke: In seiner Predigt hob er hervor: "Wir alle sind Kinder Gottes" - und das gelte es auch bei jeder Auseinandersetzung, in jedem Streit zu bedenken. 

Abschied nach sieben Jahren

Geplant war nur eine kurze Übergangszeit: Die Siebenten Tags Adventisten suchten 2014 eine vorübergehende Bleibe, nachdem sie ihr Gemeindehaus in der Innenstadt verlassen hatten und ein Neubau im Werden begriffen war. In unserer evangelisch-lutherischen Kreuzkirche fanden sie diese - für letztlich sieben Jahre; denn die Arbeiten am Neubau stockten, der Umzug verzögerte sich. Nun, Ende Juli feierte die Gemeinde ihren letzten Gottesdienst in der Kreuzkirche und verabschiedete sich vorher mit einer Andacht, zu der Pfarrer Thomas Koschnitzke, Mitglieder des Kirchenvorstands sowie das Mesner - Ehepaar Schwartz eingeladen waren. Pastor Tye Davis bedankte sich für die Gastfreundschaft der Kreuzkirche, in der sich die Gemeinde immer sehr wohlgefühlt habe. Pfarrer Thomas Koschnitzke wünschte der Adventgemeinde alles Gute für die Zukunft im neuen Gemeindehaus. Bei einem kleinen Empfang vor der Kirche tauschten alle noch gemeinsame Erinnerungen aus (auf dem Foto Ehepaar Schwarz, Pfarrer Koschnitzke, Pastor Davis).

Foto: Petra Preß

 

    

  

Am Puls der Zeit: Vortragsreihe: "Gründe für Gott"

NEUPFARRKIRCHE REGENSBURG | 16. – 18. NOVEMBER 21 | 19h – 20h
Die Frage, ob und in welcher Form es „Gott gibt“, ist eine der zentralen Fragen des Menschseins und gerade in Pandemiezeiten von größter Aktualität.
Da lohnt es sich, drei Experten aus unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten einzuladen und über ihre vorgebrachten Gedanken über Gott zu sinnieren.
Einführung: Sabine Freudenberg
Musikalische Gestaltung und Organisation: Andreas Dombert

Ausführliches Programm: Hier klicken 

19. Juni: Gemeindeausflug nach Schwandorf 

Sommer - Sonne - Gemeindeausflug: Eine große Schar traf sich morgens am Bahnhof und machte sich fröhlich auf nach Schwandorf, glücklich, dass sich endlich wieder Familien zusammen auf den Weg machen konnten. Diakon Hans Köhler hat alles genau geplant: Ein tolles Programm - tief unter der Erde in den kühlen/kalten Felsenkellern und zum Picknick draußen auf der Wiese.
Herzlichen Dank! Friderike Hofmeister und Petra Preß haben den schönen Tag in eindrucksvollen Fotos festgehalten.  


Letzter Gruß an Dani Karavan

Der große israelische Bildhauer Dani Kavavan ist im Alter von 90 Jahren in seiner Heimatstadt Tel Aviv gestorben. Er schuf auch das Bodenrelief auf dem Neupfarrplatz, das an die berühmte Regensburger Synagoge erinnert, die die Bürger 1519 bei der Vertreibung der Juden zerstört haben. Das Relief zeichnet den Grundriß der Synagoge nach, deren Überreste genau an dieser Stelle bei den Ausgrabungen 1996 zutage traten. Die Mittelbayerische Zeitung (Ausgabe vom 1. Juni 2021) erinnert an Dani Karavan und sein Werk. Zum Artikel  

https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/letzter-gruss-an-dani-karavan-21179-art2008313.html

Anna-Nicole Heinrich: Neue Präses der EKD-Synode:

So melden es die Medien: Am 8. Mai hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland die 25-jährige Philosophiestudentin Anna-Nicole Heinrich zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie könnte eine neue Kirche mitprägen, die auch für religiös Heimatlose wieder attraktiv wird. Der Zufall will es, dass Pfarrer Friedrich Hohenberger für den aktuellen Gemeindebrief (März/April/Mai) der Neupfarrkirche mit Anna-Nicole Heinrich, die in Regensburg studiert, gesprochen hat. Zum Interview hier klicken. 

Taizé-Abend im Pfarrgarten

 
Zum mittlerweile traditionellen Taizé-Abend hatte die Gemeinde der Neupfarrkirche am Sonntag, den 16. Mai, um 19 Uhr wieder in den Pfarrgarten eingeladen - hinter schützenden Mauern, mitten in der Stadt, kreisten Gedanken, Gebete und Lieder diesmal um das Thema „Meine engen Grenzen“. Schmerzlich, aber selbstverständlich galten auch bei dieser Andacht die Schutz- und Hygieneregeln Abstand, Maske-Tragen und kein Gemeindegesang. Doch die erprobte Taizé-Combo und der kleine Chor haben die Andacht zu einem musikalischen Erlebnis rund um die Feuerschale gemacht. Und einen Geburtstagskanon gab's auch! Großes Glück zudem: Es regnete erst wieder, als die kleine Schar sich auf den Heimweg machte. Bis zur nächsten Taizé-Andacht am 1. August.

Fotos: Petra Preß

Neupfarrkirche: 

Parallel zu dem Präsenzgottesdienst am Ostersonntag haben Pfarrer Koschnitzke und Diakon Hans Köhler einen Video Gottesdienst aufgezeichnet: 

 

Konfirmationen verschoben

Die Eltern der KonfirmandInnen Jahrgänge 2020 und 2021 haben mit großer Mehrheit für eine Verschiebung der für den 2. und 9. Mai geplanten Konfirmationen votiert. Sorgen bereiten den Müttern und Vätern vor allem die deutlich steigenden Inzidenzwerte und die damit verbundenen Einschränkungen. Wir hatten gehofft, dass wir das Fest der Konfirmation 2020 durch die Verschiebung ins Jahr 2021 mit weniger Einschränkungen feiern können als vor einem Jahr. Diese Hoffnung hat sich leider so nicht erfüllt. Die Konfirmationsgottesdienste verschieben sich auf den 25. Juli (2020er-Jahrgang) und den 1. August 2021 (2021er-Jahrgang). 

Pfarrer Thomas Koschnitzke

Gedenkort

Kerzen und Blumen auf der Treppe der Neupfarrkirche erinnern an die Menschen, die mit oder an einer Covid-19 Infektion gestorben sind. Wer mag, kann dort ebenfalls eine Kerze aufstellen.

Fotos: Pustet

R Ü C K B L I C K  

5. März, 18.30 Uhr: Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu:"Worauf bauen wir?"

Begleitet von unserer Weltgebetstags-Combo und mit einem kleinen Chor - denn Gemeindegesang ist in Corona-Zeiten nicht möglich - feierten wir den Weltgebetstag in Sorge um den weit entfernten Inselstaat Vanuatu, der ausgerechnet am Morgen von einem starken Erdbeben heimgesucht worden war. Ein Bilderbogen stimmte uns ein auf das Leben der Fruaen, die die Gottesdienstordnung erarbeitet hatten: Alltag und Gebräuche auf den verschiedenen Inseln, eine überwältigende Natur mit Urwäldern, Lava-Feldern und einem tiefblauen Meer. In einer kleinen Dekoration vor dem Altar zeigten wir einige Symbole zu Vanuatu. Die eindringlichen Schilderungen und Gebete der Frauen aus Vanuatu haben tief berührt. Umso mehr bedauerten wir, dass wir auf den Austausch über das Land und seine Menschen, zu dem sich die Gemeinde sonst immer im Anschluss an den Gottsdienst versammelt, dieses Jahr verzichten mussten. Die stattliche Spenden von 445 Euro zeigten aber, wie nahe uns das Schicksal des kleinen Landes geht.

Foto: P.Preß

 

 

  

Aktueller Lesetipp

Rosa Micus, den Regensburgern vertraut durch ihre lokalhistorischen Vorträge, Veröffentlichungen und Stadtführungen, hat eine neue Studie herausgebracht, die gerade auch für unsere Gemeinde interessant ist: "Balthasar Hubmaier, die Juden und die Täufer. Zum Wirken Hubmaiers in Regensburg und Waldshut“. Zu diesem Thema hatte Frau Micus bei uns im Gemeindehaus gesprochen. Jetzt ist der Vortrag in erweiterter Form nachzulesen im aktuellen Band der "Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg" Nr. 160 (2020). Darin findet sich außerdem eine Besprechung, in der sich Frau Micus mit der Dissertation von Veronika Nickel beschäftigt: "Widerstand durch Recht. Der Weg der Regensburger Juden bis zu ihrer Vertreibung (1519) und der Innsbrucker Prozess (1516 - 1522). Wiesbaden 2018".
Beides ist auch online einsehbar, wer mag, kann sich einzelne Beiträge herunterladen: