Aktuelles

Corona-Schutzmaßnahmen

Die Gemeinde hat die Corona-Schutzmaßnahmen entsprechend der Pandemie-Entwicklung aktualisiert (Stand 19.11.2021).
In den Gottesdiensten und bei Veranstaltungen gilt die 2 G Regel.
Einzelheiten dazu bitte hier klicken.

Wichtige Information:
Diakon Hans Köhler ist zur Zeit nur übers Pfarramt (pfarramt.neupfarrkirche.r@elkb.de), Tel.: 599725-12 oder 599725-17 erreichbar.

Öffnungszeiten der Neupfarrkirche:
Oktober - März:   10 - 17 Uhr
April - September: 10 - 18 Uhr

Samstag: Adventsstündchen in der Neupfarrkirche

Am 4. Dezember (15.30 Uhr) zeigen wir den Film "Deweneti - irgendwo in Afrika": Der klevere kleine Ousmane schreibt dem Weihnachtsmann ganz besondere Wünsche.
Mehr dazu bitte hier klicken.

2. Advent: Wissenschaft und Glaube heute: Kanzelrede des Astrophysikers Prof. Heino Falcke 

Im Rahmen der Veranstaltungen zum Kepler-Jubiläum spricht am 2. Advent (05.12.) der Astrophysiker Prof. Dr. Heino Falcke in der Neupfarrkirche zum Thema „Gottes Paläste: Der prächtige Himmel und die ärmliche Krippe“. Prof. Falcke leitete den wissenschaftlichen Beirat des Event-Horizon-Telescope-Projektes, mit dem es am 10. April 2019 gelang, das erste Bild eines schwarzen Loches aufzunehmen. Als Prädikant der Evangelischen Kirche im Rheinland hält er zudem Gottesdienste. Wissenschaft und Glaube waren auch für Johannes Kepler, der am 27. Dezember 1571 geboren wurde, keine Gegensätze: Er zählt mit seinen mathematischen und astronomischen Forschungen zu den Begründern der modernen Naturwissenschaften.  Zugleich war Johannes Kepler ein tiefgläubiger Mensch: Die natürliche Welt war ihm ein Spiegel, in dem die göttlichen Ideen sichtbar werden konnten. Wie Wissenschaft und Glaube für ihn zusammen kommen wird Prof. Falcke  in seiner Kanzelrede im Rahmen des Universitätsgottesdienstes erläutern: "Gottes Paläste: Der prächtige Himmel und die ärmliche Krippe. "  
Sonntag, 05. Dezember, 11.00 Uhr, Neupfarrkirche: 
Gottes Paläste: Der prächtige Himmel und die ärmliche Krippe.
Kanzelrede  von Prof. Dr. Heino Falcke, Astrophysiker und evangelischer Prädikant
Wir bitten um Anmeldung im Pfarramt:  (pfarramt.neupfarrkirche.r@elkb.de, Tel.: 0941/599 725 - 12). Es gilt die 2 G Regel.

Silvester: Taizé Andacht um 17.30 Uhr

Am Altjahresabend feiern wir in der Neupfarrkirche eine Taizé-Andacht - Besinnliches, Gebete, Lieder, Meditation: Zum Ausklang eines schwierigen Jahres lädt die Gemeinde zu einer stillen Stunde in die Kirche. 

Herzliche Einladung zum Mitmachen beim Krippenspiel! 

Liebe Kinder, liebe Eltern, 
an Weihnachten wird heuer in der Neupfarrkirche wieder ein Krippenspiel aufgeführt. Kinder, die mitmachen wollen, können sich jetzt anmelden. Die gemeinsamen Proben beginnen nach den Herbstferien, jede Woche am Donnerstag von 16.30 bis 17.30 Uhr im Gemeindesaal der Neupfarrkirche (Pfarrergasse 5). Das Krippenspiel wird Elisabeth Gabele, die Leiterin des Kinderchores, zusammen mit Katrin Kunert, Lehrerin an den Sankt Marienschulen, einüben. Zur Aufführung kommt das Krippenspiel beim Familiengottesdienst an Heilig Abend um 15.30 Uhr. Falls möglich wird es auch wieder eine Aufführung in der Seniorenresidenz Castra Regina geben. Anmeldungen bitte an Diakon Hans Köhler, Telefon 0941/599 725-17 (AB),  E-Mail: hansgeorgkoehler@gmx.de  oder im Pfarramt bei Frau Beate Kagerer Telefon: 0941/599 725-12, E-Mail: pfarramt.neupfarrkirche.r@elkb.de 

Taizé - ein Abend im Kerzenschein

Viele waren am 21. November wieder zur Taizé Andacht gekommen - und trotzten im Pfarrgarten der Kälte.  Bei Kerzenschein und um die flackernden Feuerschalen hatten sich die Besucherinnen und Besucher versammelt, die Taizé-Musikgruppe spielte die bekannten Lieder, es war Zeit für Stille und Meditation. Vorbereitet hatten die Andacht dieses Mal die Konfirmandinnen und Konfirmanden. Sie sprachen auch Texte aus der Bibel und die Fürbitten.

Fotos: F. Hofmeister

"Gründe für Gott": Vortragsreihe 2021 "Am Puls der Zeit"

NEUPFARRKIRCHE REGENSBURG | 16. – 18. NOVEMBER 21 | 19h – 20h
Die Frage, ob und in welcher Form es „Gott gibt“, ist eine der zentralen Fragen des Menschseins und gerade in Pandemiezeiten von größter Aktualität. Drei Experten aus unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten haben dazu ihre Gedanken erläutert. Ausführliches Programm: Hier klicken 

Die Videos werden bis Ende des Jahres auf unserem YouTube-Channel hier erscheinenhttps://www.youtube.com/channel/UCJoBah4QzBO7s3eaTrFgvNw
 

"Mensch und Gott": Alle Vorträge der Reihe "Am Puls der Zeit" 2019 stehen auf YouTube

Im November 2019  hatte unsere Gemeinde wieder zu Vorträgen im Rahmen der Reihe "Am Puls der Zeit" eingeladen. Die Themen waren "Mensch und Gesellschaft", "Mensch und Gott", "Mensch und Freiheit". Alle drei Vorträge haben wir mitgeschnitten. Die Ausführungen können Sie jetzt auf YouTube ansehen. Klicken Sie einfach auf den Link.

Ein ereignisreiches Wochenende: Putztag in der Neupfarrkirche und festlicher Erntedank-Gottesdienst

Fotos: Adelheid Bezzel und Friderike Hofmeister

„Let’s putz…" ein mittlerweile traditionsreicher Aufruf im Herbst und im Frühjahr an alle Aktiven der Gemeinde. Am 2.10.sind dem vor allem die Konfirmanden und die Teamer Charlotte, Paula, Quirin und Eddy gefolgt! Pfarrer Thomas Koschnitzke verteilte auf der Balustrade die Aufgaben an die Konfirmandinnen und Konfirmanden. Mit dabei auch einige Eltern und Geschwister, denen  Diakon Hans Köhler erklärte, wie Altarteppich, Türen und v.a. die Balustrade zu reinigen sind. Zwischendrin: Durchschnaufen und kurze Pause.

Eine Extra -  Erwähnung soll die Tatkraft vier junger „Balustraden-Besucherinnen“ finden, die hartnäckig versuchten, die „Verzierungen“ an der Kirchenwand zu entfernen. Pfarrer Koschnitzke und die drei aktiven Kirchenvorsteherinnen Freudenberg, Hofmeister und Bezzel waren angetan von der guten Stimmung und dem Interesse, die Kirche auch auf diese Weise im wahrsten Sinne zu erfassen! Besonders kreativ wurde das Erntedankfest u.a. mit Gaben von Alnatura vorbereitet. Und in der Kinderbackstube im Gemeindesaal verzierte der Nachwuchs die von der Bäckerei Neuhoff gestifteten Brote unter Anleitung von Friderike Hofmeister.

Im Gottesdienst am Erntedank-Sonntag konnte dann eine große Gemeinde den festlich geschmückten Gaben-Altar bewundern. Die Kirche war bis auf den letzten möglichen (Abstandsregeln!) Platz besetzt!

 

 

26. September: Taizé - Andacht im Pfarrgarten

„Eintracht“ war das Thema beim Taizé-Abend am letzten September-Sonntag. Die Besucherinnen und Besucher erlebten wieder eine besinnliche und stille Stunde im Pfarrgarten rund um die Feuerschale: Singen, Hören, Schweigen im von Mauern geschützten Garten in der Pfarrergasse 5. 

Foto: Privat 

Zwei Konfirmationen in der Neupfarrkirche

 
Foto: Fotostudio Daniel

Es war ein langer Weg für die sieben Jugendlichen, die am 25. Juli endlich ihre Konfirmation feiern konnten: Wegen der Pandemie wurde die Konfirmation im vorigen Jahr abgesagt und aufs Frühjahr 2021 verschoben - und dann gleich nochmal auf Sommer. Nun war es soweit: Pfarrer Thomas Koschnitzke segnete Michael Blümm, Emma Brunner, Denis Golubew, Frieder Graml, Ferdinand Hohenberger, Julian Lück und Lukas Zigldrum in einem feierlichen Gottesdienst in der Neupfarrkirche ein. Katharina Garcia mit den Stadtbläsern und Kirchenmusikdirektor Roman Emilius an der Orgel schufen den festlichen Rahmen. In seiner Predigt würdigte Pfarrer Koschnitzke die vielen unterschiedlichen Gaben der nun Konfirmierten und verwies darauf, wie bewundernswert gelassen sie die Unsicherheiten und Einschränkungen des letzten Jahres gemeistert hatten, etwa dass ihr Konfi-Kurs immer wieder unterbrochen wurde und so manche Gemeinschaftsunternehmung ausfallen musste. Auch für die Familien war es nicht einfach, schmerzliche Abstriche bei den Fest-Planungen einzukalkulieren. So konnten wegen der Corona-bedingten Vorschriften nur jeweils zehn Gäste pro Konfi-Familie mit in die Kirche kommen. 

Dieselbe Regelung galt auch eine Woche später, als Pfarrer Thomas Koschnitzke am 1. August die vier Jugendlichen des Konfirmanden-Jahrgangs 2021 einsegnete. 


Foto: Fotostudio Daniel

Vinzenz Brunner, Anton Hauslaib, Sophia Orthuber und Felx Weiß können nun als Konfirmierte Verantwortung in der Gemeinde übernehmen - zum Beispiel an Wahlen teilnehmen und Ämter ausüben. Viele Gemeinde-mitglieder waren zu diesem Festgottesdienst gekommen, den der Posaunenchor St. Johannes unter der Leitung von Prof. Wilfried Scharf und Martin Goller an der Orgel musikalisch mitgestalteten. Egal ob jung oder alt, ob Frauen oder Männer, ob arm oder reich, egal, wo wir geboren wurden, vor Gott zählen die vielen Unterscheidungen, die wir Menschen machen, nicht, betonte Pfarrer Kochnitzke: In seiner Predigt hob er hervor: "Wir alle sind Kinder Gottes" - und das gelte es auch bei jeder Auseinandersetzung, in jedem Streit zu bedenken. 

Abschied nach sieben Jahren

Geplant war nur eine kurze Übergangszeit: Die Siebenten Tags Adventisten suchten 2014 eine vorübergehende Bleibe, nachdem sie ihr Gemeindehaus in der Innenstadt verlassen hatten und ein Neubau im Werden begriffen war. In unserer evangelisch-lutherischen Kreuzkirche fanden sie diese - für letztlich sieben Jahre; denn die Arbeiten am Neubau stockten, der Umzug verzögerte sich. Nun, Ende Juli feierte die Gemeinde ihren letzten Gottesdienst in der Kreuzkirche und verabschiedete sich vorher mit einer Andacht, zu der Pfarrer Thomas Koschnitzke, Mitglieder des Kirchenvorstands sowie das Mesner - Ehepaar Schwartz eingeladen waren. Pastor Tye Davis bedankte sich für die Gastfreundschaft der Kreuzkirche, in der sich die Gemeinde immer sehr wohlgefühlt habe. Pfarrer Thomas Koschnitzke wünschte der Adventgemeinde alles Gute für die Zukunft im neuen Gemeindehaus. Bei einem kleinen Empfang vor der Kirche tauschten alle noch gemeinsame Erinnerungen aus (auf dem Foto Ehepaar Schwarz, Pfarrer Koschnitzke, Pastor Davis).

Foto: Petra Preß

 

19. Juni: Gemeindeausflug nach Schwandorf 

Sommer - Sonne - Gemeindeausflug: Eine große Schar traf sich morgens am Bahnhof und machte sich fröhlich auf nach Schwandorf, glücklich, dass sich endlich wieder Familien zusammen auf den Weg machen konnten. Diakon Hans Köhler hat alles genau geplant: Ein tolles Programm - tief unter der Erde in den kühlen/kalten Felsenkellern und zum Picknick draußen auf der Wiese.
Herzlichen Dank! Friderike Hofmeister und Petra Preß haben den schönen Tag in eindrucksvollen Fotos festgehalten.  


Letzter Gruß an Dani Karavan

Der große israelische Bildhauer Dani Kavavan ist im Alter von 90 Jahren in seiner Heimatstadt Tel Aviv gestorben. Er schuf auch das Bodenrelief auf dem Neupfarrplatz, das an die berühmte Regensburger Synagoge erinnert, die die Bürger 1519 bei der Vertreibung der Juden zerstört haben. Das Relief zeichnet den Grundriß der Synagoge nach, deren Überreste genau an dieser Stelle bei den Ausgrabungen 1996 zutage traten. Die Mittelbayerische Zeitung (Ausgabe vom 1. Juni 2021) erinnert an Dani Karavan und sein Werk. Zum Artikel  

https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/letzter-gruss-an-dani-karavan-21179-art2008313.html

Anna-Nicole Heinrich: Neue Präses der EKD-Synode:

So melden es die Medien: Am 8. Mai hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland die 25-jährige Philosophiestudentin Anna-Nicole Heinrich zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie könnte eine neue Kirche mitprägen, die auch für religiös Heimatlose wieder attraktiv wird. Der Zufall will es, dass Pfarrer Friedrich Hohenberger für den aktuellen Gemeindebrief (März/April/Mai) der Neupfarrkirche mit Anna-Nicole Heinrich, die in Regensburg studiert, gesprochen hat. Zum Interview hier klicken. 

Gedenkort

Kerzen und Blumen auf der Treppe der Neupfarrkirche erinnern an die Menschen, die mit oder an einer Covid-19 Infektion gestorben sind. Wer mag, kann dort ebenfalls eine Kerze aufstellen.

Fotos: Pustet

R Ü C K B L I C K  

5. März, 18.30 Uhr: Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu:"Worauf bauen wir?"

Begleitet von unserer Weltgebetstags-Combo und mit einem kleinen Chor - denn Gemeindegesang ist in Corona-Zeiten nicht möglich - feierten wir den Weltgebetstag in Sorge um den weit entfernten Inselstaat Vanuatu, der ausgerechnet am Morgen von einem starken Erdbeben heimgesucht worden war. Ein Bilderbogen stimmte uns ein auf das Leben der Fruaen, die die Gottesdienstordnung erarbeitet hatten: Alltag und Gebräuche auf den verschiedenen Inseln, eine überwältigende Natur mit Urwäldern, Lava-Feldern und einem tiefblauen Meer. In einer kleinen Dekoration vor dem Altar zeigten wir einige Symbole zu Vanuatu. Die eindringlichen Schilderungen und Gebete der Frauen aus Vanuatu haben tief berührt. Umso mehr bedauerten wir, dass wir auf den Austausch über das Land und seine Menschen, zu dem sich die Gemeinde sonst immer im Anschluss an den Gottsdienst versammelt, dieses Jahr verzichten mussten. Die stattliche Spenden von 445 Euro zeigten aber, wie nahe uns das Schicksal des kleinen Landes geht.

Foto: P.Preß

 

 

  

Aktueller Lesetipp

Rosa Micus, den Regensburgern vertraut durch ihre lokalhistorischen Vorträge, Veröffentlichungen und Stadtführungen, hat eine neue Studie herausgebracht, die gerade auch für unsere Gemeinde interessant ist: "Balthasar Hubmaier, die Juden und die Täufer. Zum Wirken Hubmaiers in Regensburg und Waldshut“. Zu diesem Thema hatte Frau Micus bei uns im Gemeindehaus gesprochen. Jetzt ist der Vortrag in erweiterter Form nachzulesen im aktuellen Band der "Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg" Nr. 160 (2020). Darin findet sich außerdem eine Besprechung, in der sich Frau Micus mit der Dissertation von Veronika Nickel beschäftigt: "Widerstand durch Recht. Der Weg der Regensburger Juden bis zu ihrer Vertreibung (1519) und der Innsbrucker Prozess (1516 - 1522). Wiesbaden 2018".
Beides ist auch online einsehbar, wer mag, kann sich einzelne Beiträge herunterladen: